Beauty & Nail Art

Die perfekte Maniküre? – Tipps und Tricks

Ich bin in letzter Zeit auf Instagram verstärkt mit meinen Nail Art-Account peachyxnails unterwegs. Dort gibt es einige Nailpolishblogger, die mir sehr gut gefallen, und ich sehe mir gerne ihren mit hochqualitativen Nagelbildern bestückten Feed an. Eines ist dabei immer deprimierend – „wie bekommen die das alle nur so perfekt hin?“ – Kameras und Licht spielen eine Rolle genauso wie (nur zum kleinsten Teil!) Fotobearbeitungsprogramme. Viel wichtiger ist aber die Technik, mit der man seinen Nagellack aufträgt, damit er seine volle Schönheit entfalten kann xD Meine persönlichem Tipps und Tricks, die ich innerhalb der letzten paar Monate erarbeitet habe, werde ich hier mit euch teilen 🙂

Zuerst einmal: „Nagellackprofis“ fallen nicht vom Himmel. Sicher, es ist nützlich, die Hände ruhig halten zu können oder von Natur aus schöne Nägel zu haben. Wichtiger ist es aber, zu üben, zu üben, zu üben – irgendwann könnt ihr es! Man kann also hier klar sagen, dass Übung den Meister macht. Hier ein Vergleich meiner Nagellack-Skills am Anfang und jetzt:

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Damals (vor ca. einem halben Jahr)

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– und jetzt!

  1. Flascheninhalt vor dem Auftragen gut durchmixen. Hier ist besonders wichtig, dass ihr das Nagellackfläschchen zwischen den Handflächen rollt und es nicht schüttelt. Bei letzterem können sich kleine (verhasste!) Bläschen bilden.

  1. Die Nägel vorbereiten. Sie sollten gefeilt sein (also alle nach Möglichkeit die gleiche Form und Länge haben), evtl. gebufft (wenn ihr eine unregelmäßige Nageloberfäche habt), und natürlich zurückgeschobene Nagelhaut. Es empfiehlt sich, vor dem Auftragen des Lackes noch einmal mit einem Wattepad getränkt in Nagellackentferner über die Nägel zu fahren, um Fette, Öle, Staub und evtl. Reste von eurer letzten Maniküre zu entfernen. Danach die Hände waschen.

  1. Base- und Topcoat benutzen. Der Basecoat schützt eure Nägel vor eventuellen Verfärbungen und Chemikalien (minderwertiger Lack…), außerdem sorgt er für eine glatte Oberfläche, an der der eigentliche Lack später besser haftet. Der Topcoat ist nicht bei allen Lacken nötig, spätestens aber bei Nail Art oder wenn ihr eine matte Maniküre wollt. Auch er verlängert die potenzielle Haltbarkeit des Nagellackes.

  1. Nie zu viel Lack auf der Bürste haben. Wenn ihr die Lackmenge auf der Bürste nicht einigermaßen genau reguliert, ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, den Lack auf die Nagelhaut oder sonst irgendwo hin zu bekommen, wo er nicht sein sollte 😀 Im nächsten Punkt und unten mehr dazu.

  1. Auf die Nagelhaut achtgeben. Ja, das sagt es eigentlich schon. Denkt beim Lackieren einfach immer daran, dass alles, was auf die Nagelhaut kommt, für einen ordentlichen Look wieder entfernt werden muss – und zu viel Nagellackentferner schadet der (empfindlichen!) Haut direkt an den Nägeln. Die richtige Technik erfahrt ihr unten.

  1. Nach dem Auftrag ein Cleanup durchführen. Wie gesagt erreicht ihr damit einen sauberen, hübschen Look. Nehmt euch ein Wattestäbchen (für größere Bereiche), einen flachen Pinsel oder – sehr praktisch – einen Nagellack-Korrekturstift, um Lack von der Haut zu entfernen, eine gerade Linie am zwischen dem lackierten Nagel und dem Nagelrand zu erhalten und evtl. kleinere Fehler zu korrigieren. Ist der Lack noch feucht, könnt ihr schnell mit einem Holzstäbchen aushelfen, wenn etwas danebengegangen ist. Für Techniken, bei denen ein groooßes Cleanup vorprogrammiert ist, lohnt es sich, vorher flüssigen Latex aufzutragen. Ihr habt so etwas nicht – benutzt Klebeband. Einfach und genial 😉

Ja, und wie trägt man Nagellack denn jetzt „richtig“ auf?

 – eine „richtige“ Technik gibt es eigentlich nicht, jeder muss sehen, was für ihn am besten klappt. Ich zeige euch meine Technik, die ich in vielen Tutorials gesehen, perfektioniert und geübt habe. Jetzt sitzt sie…

Für eine halbwegs sauberes Ergebnis (ganz ohne Cleanup kommt man selten aus) braucht ihr erst einmal die richtige Menge Lack an der Bürste. Streift also eine ganze Seite der Bürste am Rand des Fläschchens ab. Jetzt bildet sich ein großer Tropfen auf der anderen Seite. Habt ihr große Daumennägel (so wie ich), könnt ihr diese Menge nutzen, bei euren anderen Fingern tippt ihr die andere Seite noch leicht gegen den Flaschenhals, für den kleinen Finger müsst ihr evtl. noch mehr wegnehmen.

Jetzt setzt ihr die Bürste wenige Millimeter oberhalb der Grenze zur Nagelhaut an und versucht, durch leichtes Schieben so nah wie möglich daran zu kommen. Zieht die Bürste dann durch einen schnellen Strich nach vorne, setzt sie ebenso vorsichtig erst an der einen, dann anderen Seite an, darauf bedacht, die Ecken gut abzurunden und eurer Nagelform anzupassen. Ist der Lack noch schön flüssig, könnt ihr alles noch verblenden.

Nun kann es sein, dass der Nagellack noch unregelmäßig aussieht oder Streifen zieht. Dann ist eine zweite Schicht nötig (bei einigen, ganz wenigen Lacken braucht man drei, z.B. bei Glitzer oder sehr sheeren Lacken). Danach sollte alles deckend sein.

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Das war es auch schon! So einfach kann man die perfekte Maniküre erreichen. Scheut euch nicht, zu üben und eure Technik schlussendlich zu perfektionieren! #übungmachtdenmeister

LG Peach

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