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Wie ich meine Nägel pflege | Nail Care Routine | Welche Produkte?

Ich habe ja früher schon einmal von meiner Nagelpflegeroutine erzählt (die ich fälschlicherweise so genannt habe), aber das bestand eigentlich nur aus einigen Tipps. Heute wird es hier mal konkreter und ich erzähle, was ich normalerweise so für meine Nägel tue. Es hat schließlich schon einige Komplimente zu meinen „Naked Nails“ hier und auf Insta gehagelt, und obwohl ich da von Natur aus echt Glück hatte, helfe ich nach und das finde ich persönlich auch wirklich wichtig. Die Produkte, die ich nutze, sind wirklich nicht teuer. Mir steht nur ein begrenztes Budget für sämtliche Käufe „da in die Richtung“ zur Verfügung, aber es gibt wirklich einige gute Mittel und Wege für wenig Geld. Außerdem entschuldige ich mich für den nächsten Nail-Post hier auf meinem Blog – es ist schon ein DIY geplant. Wirklich. Ein echter Nailblog wird das hier wohl nie. Ne, ne, das geht so ja nicht 😉

Ach ja, hier gelangt ihr zu meinen früheren Pflege-Beitrag.

Schritt 1: Lack entfernen (optional)

Wenn ihr Nagellack drauf habt, muss dieser natürlich erst entfernt werden. Und war mit acetonfreiem Entferner! Obwohl das mit Aceton schneller geht, ist es um ein Vielfaches schädlicher für Nägel und Nagelhaut. Man findet im Handel auch wirklich gute Entferner ohne Aceton. Ich nutze immer den Klassiker von ebelin in der rosa Flasche (gibt es in klein für 95ct und auch der doppelten Menge). Nebenbei gesagt funktioniert der auch super für kleinere Dinge, die daneben anfallen, z.B. das Säubern von Stampingplates und das Wegmachen von Lackspritzern auf dem Schreibtisch (*hust* 😀 ).

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Danach sind Haut und Nägel immer schrecklich trocken, aber dazu kommen wir später. Mittlerweile gibt es, von ebelin und auch essence (sowie sicherlich vielen anderen Herstellern) diese hauchdünnen Entferner-Pads für unterwegs, die auch noch Öl enthalten. Das habe ich neulich mal an einem Lack mit gaanz leichtem Schimmer getestet, aber weil das Pad wegen dem Öl so glatt war, blieb es immer am Nagel statt an meinen Fingern hängen und so ging das mit dem Reiben irgendwie nicht. Muss ich noch bei Cremelack testen, aber soweit mag ich diese Pads irgendwie nicht. Einzig gut: Die Nägel waren danach wirklich nicht total ausgetrocknet – was einem die nachfolgende Pflege sicher nicht erspart – aber es war besser.

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Schritt 2: Nietnägel wegknipsen

Ohh, wer kennt sie nicht, diese lästigen kleinen Dinger, die direkt neben dem Nagel abstehen und denen man mit einer normalen Nagelschere nicht zu Leibe rücken kann? – Mit einer Nagelhautzange geht das bestens, hier habe ich eine wirklich empfehlenswerte vorgestellt. Das ist dann schnell erledigt. (Kann man irgendwie vorbeugen, dass sich Nietnägel überhaupt bilden?)

Schritt 3: Nagelhaut zurückschieben

… und zwar so sanft wie möglich. Ich nutze dazu einen preiswerten, aber absolut zufriedenstellenden Nagelhautentferner von p2 (ca. 2€). Alternativ gibt es einen größeren von Sally Hansen (4€). Witzig: Wenn man sie vergleicht, ist der Sally sogar günstiger 😀 Aber auch eine kleine Menge hält ewig vor. Außerdem soll der SH-Applikator nicht so toll sein. Beim p2 kann man den Entferner, der eine gelartige Konsistenz hat und sich kühl auf der Haut anfühlt, mit einem kleinen Stäbchen auftragen, das vorne schon den „Zurückschieber“ integriert hat. Weil dieser mir zu klein ist, nutze ich einen aus Glas, wieder von Mont Bleu. Das ginge auch problemlos mit den in der Drogerie erhältlichen Rosen- oder Orangenholzstäbchen oder mit euren Fingernägeln. Der Entferner braucht eine kurze (höchstens dreißig Sekunden!) Einwirkzeit, bis er die festsitzende Haut löst und sie sich ganz leicht zurückschieben lässt. Wenn ich also mit dem Auftragen bei einer Hand komplett fertig bin, fange ich an ihrem ersten Nagel direkt mit Schieben an. Das Beste: Mit jedem Mal, wenn ihr diese Prozedur durchzieht, wird es einfacher. Versprochen. Allerdings solltet ihr das nicht öfter als einmal die Woche machen. Und noch wichtig: Direkt danach Hände waschen. Somit, in Bezug auf die restliche Pflege, bekommt ihr auch die Nagellackentfernerreste ein bisschen weg.

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Schritt 4: Pflegen und einwirken lassen

Jetzt braucht ihr eine gute, feuchtigkeitsspendende Pflege für Nägel und Nagelhaut. Entweder ihr nehmt ein Nagelöl für beides, nutzt die p2 Pflegestifte – ebenfalls für alles oder nur für die Nägel. Die Nagelhaut könnt ihr, so wie ich es tue, mit Kokos- oder Aprikosenöl einpinseln und später einmassieren. Diese Pflege sollte mindestens 20 Minuten, besser aber eine halbe Stunde oder länger, einwirken.

Schritt 5: Basecoat oder sonstigen Schutz auftragen (optional)

Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Hände nun wieder waschen (Öl und Fett schwächen die Haltbarkeit von Lacken) und einen Basecoat auftragen, so wie ich es immer tue. Das hat zwei Vorteile: Die Nägel sind durch die Extraschicht etwas widerstandsfähiger, und ihr könnt Tage später (oder wann ihr eben wollt) direkt neu lackieren, ohne die Wartezeit für die Base. Unten sind zwei Bilder von meinen fertig gepflegten Nägeln, einmal mit einem Manhattan Basecoat (mein aktueller) und einer von trend it up. Irgendwann wird auch eine Basecoat-Review kommen, geplant sind dafür vier verschiedene BCs, aber das wird noch ein Weilchen dauern.

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Tragt ihr normalerweise Ridgefiller oder Nagelhärter? Dann lackiert einfach diesen anstelle des Basecoats.

So, und das war wieder ein längerer Beitrag mit viel Text und Informationen. Alles verarbeitet? 😉 Ich hoffe, euch wieder einige neue Tipps mit auf den Weg gegeben zu haben. Macht euch einen netten Sonntagabend! (Wem geht das eigentlich auch immer so: Jetzt wollte ihr für mein DIY einkaufen, und es ist schon wieder Sonntag. Irgendwie ist das doch immer so …)

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